Kategorie: Party

Kosmonaut

Ich hab Quatsch gemacht. Nämlich eben diesen Anzug. Für den guten R. Der legt damit auf. Am Samstag. Auf der MsStubnitz. Kann man hingehn.

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Momente zum Erinnern – Das erste Mal

Das erste Mal – nicht Sex, da gäbe es auch nicht viel drüber zu erzählen, es war kurz und ereignislos, wenn man mal von winzigen Kleinigkeiten wie das Besorgen von Kondomen in einem Puff absieht. Nein, ich meine das erste Mal Ecstasy.
Ich war vierzehn, meine beste Freundin auch. Wir fuhren mit zwei anderen „Ersttättern“ eine Freundin besuchen. In einer Kleinstadt in der dithmarscher Provinz. Schon die Fahrt dort hin war ein Abenteuer und ein erstes Mal, wir trampten. Ich weiß nicht mehr warum: vielleicht weil es keine Zugverbindung gab oder weil wir kein Geld hatten oder im Zweifelsfall sicher beides. Kamen dann also an. In einer ebenso langweiligen Kleinstadt wie der aus der wir kamen. Standen in einem möbilierten Wohnheimszimmer dieser Freundin, die damals eine Ausbildung machten. Fanden die Einrichtung lustig. Aßen irgendeinen Scheiß und waren aufgeregt. Der Plan war schon fix. Ecstasy also. Kiffen kannten wir schon. Und jetzt eine weitere Stufe zur Abgrenzung den „Anderen“ gegenüber. Verwegen sein. Anders und irgendwie cooler. Das war wichtig. Wir machten uns also auf in diese seltsame Großraumdisko irgendwo am Stadtrand. Sicher war da einer dieser größeren Supermärkte, eine Tankstelle und vielleicht auch eine Kaserne. Die Disko war scheiße. Das stellten wir schon recht schnell fest, so geschmackssicher war ich damals schon. Aber hier ging es ja auch um eine Art Geschäft. Hier musste Ware besorgt werden. Aufregend, irgendwie kriminell.
Dann hatten wir sie also. Diese kleine Tablette lag in unserer Hand. Sah so harmlos aus wie eine Aspirin und ließ uns vor Ehrfurcht erzittern. Wir schluckten sie. Und waren sofort ängstlich besorgt um jede kleine Regung unseres Körpers. „Merkst du schon was?“ Zuerst merkten wir nur, dass wir hier nicht bleiben wollten. Also raus in die Nacht. Oder was wir halt dafür hielten. Es war spätestens elf Uhr. „Lass uns doch spazieren gehn!“, klar machten wir. Und bekamen dann Angst. Schließlich hatten wir doch in der Bravo gelesen, dass man viel trinken müsse, man könnte verdursten oder irgendwas wegen Flüssigkeitsverlust und würde nicht mehr spüren, dass man Durst habe. Was tun? Das ist ein echtes Problem. Keiner von uns wollte wegen sowas sterben. Wir brauchten jetzt schnell was zu trinken! Keine Panik, einfach irgendwo klingeln, man müsse uns Wasser geben.
Dann saßen wir bei zwei älteren Damen auf der Couch. Guckten Fernsehen. „Wetten Das…“ oder so. Seltsames Kichern. Und der Versuch eine Normalität zu bewahren. Normalität ist in einer solchen Situation natürlich wichtig. Ein Griff zu dem Obst auf dem Tisch und einmal reinbeißen, irgendwas von wegen Vitaminen stand doch auch in der Bravo, oder? Es war aus Wachs.
Irgendwann dann der Versuch in diesem völlig geschmacklosen Wohnheimszimmer einzuschlafen, einen verpackten Müsliriegel zwischen den Zähnen, gegen das malmende Kauen.
Nachmittags mit der besten Freundin am heimischen Lieblingsort im Stadtpark die Nachbesprechung. „Merkst du noch was? Meinst du wir haben jetzt ein Drogenproblem?“

Relax – It´s only Gentrification

Morgen, 02.07.2010 diese wunderbare Dame im ://about blank, Markgrafendamm, Berlin. Ich werde da sein und noch ein paar tolle, andere Künstler und Menschen. Yes Yes Yes.

Das Tanzen und ich

Jahrelang galt: Fräulein Krautwurst ist auf der Tanzfläche zu Hause. Und das war ich auch. Tanzen. Kopf frei kriegen. Rhythmus fühlen. Lächeln. Menschen sehn. Menschen kennenlernen. All das Zeug. Gerne auch ein ganzes Wochenende am Stück.
Seit einem Jahr ist das vorbei. Ich kann gar nicht sagen warum. Es war einfach nicht mehr richtig. Ich fühlte mich zusehends unwohler und war gelangweilt, wenn ich auf Partys ging. Also ließ ich es bleiben.
Das letzte mal richtig getanzt hatte ich vor ziemlich genau einem Jahr in der Panoramabar zu James Holden. Ich weiss sogar noch, was ich anhatte (schwarze Lameleggins und schwarzes Bustier, bauchfrei). Und dann gestern: Jubiläum. Nathan Fake und James Holden im neuen WMF. Ich war nüchtern. Und: es ging. Es ging zwar nur vier Stunden. Aber die dann auch wirklich. Endlich mal wieder den Körper an die Musik verschenken. Endlich wieder willenlos zappeln. Kopf frei. Arme beschäftigt. Wunderbar. Auch wenn meine Begleitung ein bisschen was von einem derangierten Vogel hatte. James Holden war wie gewohnt gut, wenn auch sehr hart. Nathan Fake hat neue Sachen gespielt und mich wieder mal wundern gemacht, wie man gleichzeitig so schnell und so langsam, so hart und so weich sein kann. Und ich meine wirklich Gleichzeitig. In jedem einzelnen Loop. Das WMF scheint sich von der Innenarchitektur ein wenig am Watergate orientiert zu haben. Hat aber endlich ein wenig mehr Großraumdisko-Flair reingebracht. Oder leider. Wie man will. Ich hoffe jedenfalls, dass Brandenburg dort nicht genauso Einzug hält wie schon im Watergate – wäre schade um das gute Line-up.
Und liebe Veranwortlichen: Könnt ihr nicht auch hier ein Kameraverbot einführen? Die tausenden verwackelten Handyvideos braucht doch keiner. Und die Filmenden nerven auch. Für die Fotos gilt natürlich das selbe. Und seien wir ehrlich: Auf überblitzten Partyfotos im schweisse seines Angesichts sieht kein Mensch gut aus.

Das hier gezeigte Foto ist folgerichtig auch nicht von gestern Abend, sondern viel älter und ist schon vor der Party entstanden.

Und warum hier sonst nichts mehr passiert? Ich hab Uni. Das macht Spass, ist anstrengend und ich komme nicht zum nähen. Also wird dies wohl zusehends ein Blog mit immer mehr Text. Sagt mal Piep, wenn ihr das überhaupt lest. Sonst lass ich das dann auch bleiben.

Schadenfreude – dieses Wort gibt es nur im Deutschen

After getting kicked out of Berghain on Saturday night, Richie Hawtin has some choice words for the club on his Facebook page.

„U know what, BERGHEIM (sic) is a great club once you are inside, but why does the door policy have to be so fucking ridiculously hard. Come on guys, you have a great club but don’t act so egotistically cool. We would all love to play and work with y…ou, but you need a serious atitude adjustment!!! Good luck and remember those who have been supporting your scene before you even opened…….“

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Sondaba

28. März, Kindle Braurei, Sondaba.

Reqiuem For A Dream, Teil 2

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Reqiuem For A Dream, Teil 1

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Bar25, Sonntag Abend, 28.09.08

Karneval Der Verpeilten

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Karneval der Verpeilten, Nähe Hauptbahnhof, 07.09.08