Kategorie: Techno

Textiles Tagebuch 15

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Hemd: Vintage, Shorts: DIY, Schuhe: Deichmann

 

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Textiles Tagebuch 7

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2Schuhe: Vagabond, Shirt: Diy, Jacke: H&M, Hose: Diy

Nach dem Prinzip „Zum Ausgehen immer was neues nähen!“ (jahrelang durchgehalten) nun die neue Regel „Für jedes Outfit ein neuer Platz zum fotografieren!“. Und ausserdem: Musik

Kosmonaut

Ich hab Quatsch gemacht. Nämlich eben diesen Anzug. Für den guten R. Der legt damit auf. Am Samstag. Auf der MsStubnitz. Kann man hingehn.

Scham und Sehnsucht

Irgendwann in den letzten Wochen sprach ich einen Satz aus, für den ich mich nachhaltig schäme. Ich kann ihn nicht rechtfertigen. Selbst wenn ich quasi jegliche Substanzen genommen hatte, die sonst bemüßigt werden als Ausrede herzuhalten. Wie dem auch sei. Ich lag bewegungsunfähig, bräsig grinsend und auch euphorisch berauscht auf der Galerie der Panoramabar, Kippe in der Hand, ich glaub ich hab mich auch verbrannt. „Weißt du, in dreissig Jahren können wir behaupten, dass wir da waren. So quasi Teil davon. Wie beim Studio 54.“ Alter. Irgendwann in den nächsten Tagen kam dann auch die Nüchternheit zurück. Und nüchtern betrachtet: Warum eigentlich in Berlin bleiben? Aber ja, ganz nüchtern betrachtet: Wohin denn sonst?

Oink Oink Oink

Ich bin krank. Mir wächst ein Ringelschwänzchen. Mein Kopf hat sich gefühlt auf das Tausendfache vergrößert und sich mit Schleim oder so gefüllt. Bei jeder Bewegung schlägst dann an den Schädelknochen. Aua.

Völlig kontextlos dazu dann aber diese Bilder hier.
Vom Bleiben.

Dunkle Kammer.
Alle Beide von André-Alexander Giesemann. Sehr schön.

Das Tanzen und ich

Jahrelang galt: Fräulein Krautwurst ist auf der Tanzfläche zu Hause. Und das war ich auch. Tanzen. Kopf frei kriegen. Rhythmus fühlen. Lächeln. Menschen sehn. Menschen kennenlernen. All das Zeug. Gerne auch ein ganzes Wochenende am Stück.
Seit einem Jahr ist das vorbei. Ich kann gar nicht sagen warum. Es war einfach nicht mehr richtig. Ich fühlte mich zusehends unwohler und war gelangweilt, wenn ich auf Partys ging. Also ließ ich es bleiben.
Das letzte mal richtig getanzt hatte ich vor ziemlich genau einem Jahr in der Panoramabar zu James Holden. Ich weiss sogar noch, was ich anhatte (schwarze Lameleggins und schwarzes Bustier, bauchfrei). Und dann gestern: Jubiläum. Nathan Fake und James Holden im neuen WMF. Ich war nüchtern. Und: es ging. Es ging zwar nur vier Stunden. Aber die dann auch wirklich. Endlich mal wieder den Körper an die Musik verschenken. Endlich wieder willenlos zappeln. Kopf frei. Arme beschäftigt. Wunderbar. Auch wenn meine Begleitung ein bisschen was von einem derangierten Vogel hatte. James Holden war wie gewohnt gut, wenn auch sehr hart. Nathan Fake hat neue Sachen gespielt und mich wieder mal wundern gemacht, wie man gleichzeitig so schnell und so langsam, so hart und so weich sein kann. Und ich meine wirklich Gleichzeitig. In jedem einzelnen Loop. Das WMF scheint sich von der Innenarchitektur ein wenig am Watergate orientiert zu haben. Hat aber endlich ein wenig mehr Großraumdisko-Flair reingebracht. Oder leider. Wie man will. Ich hoffe jedenfalls, dass Brandenburg dort nicht genauso Einzug hält wie schon im Watergate – wäre schade um das gute Line-up.
Und liebe Veranwortlichen: Könnt ihr nicht auch hier ein Kameraverbot einführen? Die tausenden verwackelten Handyvideos braucht doch keiner. Und die Filmenden nerven auch. Für die Fotos gilt natürlich das selbe. Und seien wir ehrlich: Auf überblitzten Partyfotos im schweisse seines Angesichts sieht kein Mensch gut aus.

Das hier gezeigte Foto ist folgerichtig auch nicht von gestern Abend, sondern viel älter und ist schon vor der Party entstanden.

Und warum hier sonst nichts mehr passiert? Ich hab Uni. Das macht Spass, ist anstrengend und ich komme nicht zum nähen. Also wird dies wohl zusehends ein Blog mit immer mehr Text. Sagt mal Piep, wenn ihr das überhaupt lest. Sonst lass ich das dann auch bleiben.

Schadenfreude – dieses Wort gibt es nur im Deutschen

After getting kicked out of Berghain on Saturday night, Richie Hawtin has some choice words for the club on his Facebook page.

„U know what, BERGHEIM (sic) is a great club once you are inside, but why does the door policy have to be so fucking ridiculously hard. Come on guys, you have a great club but don’t act so egotistically cool. We would all love to play and work with y…ou, but you need a serious atitude adjustment!!! Good luck and remember those who have been supporting your scene before you even opened…….“

via
bild via

A Grand Day Out – 39,2km von Berlin





Sonntag, 16.08.2009, Gussow.

Richie Hawtins zehn dümmste Ideen

Man muss ihm ja wenigstens zugute halten, dass er welche am Fliessband produziert.

Sondaba

28. März, Kindle Braurei, Sondaba.